15:24 an einem verregneten Herbstmontag. Mein Kopf platzt. Es schmerzt. Es schmerzt. Es schmerzt so gnadenlos. Es tut so weh, dieses Geräusch von Schreibgegenständen die auf dem Tisch klappern. Es wummert und pocht. Raus aus meinem Kopf. Raus! Raus aus meinem Kopf! Es will raus! Es soll raus. Meine Aterien, die mit einer tötlichen Mischung aus kochendem Blut und Adrenalin getränkt sind, brennen sich in den Kopf, ...in meinen Kopf! Als ob Nägel von innen gegen die Haus drücken, genau so. Es tut so weh. Dieses grelle Licht dort macht mich fertig. Konzentration ist nicht mehr möglich. Ich starre auf die mir gegenüber hängenden Uhr mit babyblauer Umrandung am anderen Ende des erstickenden Raums. Genauer gesagt fixiere ich den Sekundenzeiger. Poch! Poch! Mit jeder Sekunde wird es lauter, härter und dumpfer, dieser zerschmetternde Schlag in mir. In der letzten Reihe steht ein Stuhl, auf diesem Stuhl ein Häufchen Elend, ein niedergeschlagenes Etwas im Dasein seiner bemitleidenswerten Selbst. Dieses Ding bin ich. Und noch immer schreit, pocht, hämmert, drückt und brennt es in meinem Kopf. Mit hinuntergelassenen Schultern wende ich mich nun dem Fenster zu. Der Himmer grau wie die Seele eines alten alleingelassenen Mannes. Es wikt düster und erdrückend. Allerdings schmeichelt das meinem momentanen Wohlbefinden. Die Regentropfen prasseln ans Fenster. Ein aggressiver Schauer stürmt dort draußen, als wäre der da oben sauer auf irgendetwas. Ebenso läuft mir ein kalter Schauer über den Rücken und setzt sich in meinem Nacken fest. Es ist kalt. ...Mach doch endlich mal jemand dieses grelle billig Energiesparlampenlicht aus und haltet alle mal die Fresse! ...oder auch nicht. Ja, ich bin schlecht gelaunt und habe zerschmeternde Kopfschmerzen und zu allem Übel auch noch Unterricht! ...Beruhig dich, Tobi! ...Durchatmen, weitermachen!
schon komisch, was man so fix mal für einen Text hinschmiert, wenn man so genervt ist, aber was solls.
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